Bezirksstadtrat
BVV-Listenplatz 1 (Prenzl.Berg)

Burkhard Kleinert


Geboren 1948.

Soziologe, Ökonom.
Seit 1996 Bezirksstadtrat für Jugend, Schule, Kultur und Sport.
Bürgermeisterkandidat der PDS.
Mit der Wahl 1999 errungenes BVV-Mandat nicht angenommen (begründet durch das Wahlamt als Bezirksstadtrat), dafür rückte Sascha Kummer nach.
Seit 2001 Bezirksstadtrat für Kultur, Finanzen und Immobilienservice.

 

 

Mein kommunalpolitisches Engagement konzentriert sich auf die Schaffung guter Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger des Prenzlauer Bergs. Ihre sozialen und kulturellen Interessen und Bedürfnisse sind mir dabei besonders wichtig.

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen setze ich mich dafür ein, daß diese wirksamer an allen Entscheidungen beteiligt werden, die ihre Lebenswelt betreffen. Voraussetzung einer bedarfsgerechten Kinder- und Jugendarbeit sind auskömmliche finanzielle Rahmenbedingungen unabhängig von der Trägerschaft. Deshalb setze ich mich besonders für die Zurücknahme der willkürlichen Kürzungen der Bezirkshaushalte 1999 und 2000 ein.
Trotz der rückläufigen Schülerzahlen sollen im Prenzlauer Berg auch in Zukunft möglichst viele Schulen mit nachgefragten Angeboten und Profilen wohnortnah erhalten bleiben. Die Sanierung von Schulen und Sportanlagen muß zügig weitergeführt werden. Deshalb ist die finanzielle und personelle Ausstattung der Schulen in Berlin grundlegend zu verbessern.
Der Prenzlauer Berg soll auch in Zukunft seinem Ruf als Kulturstandort, Wohn- und Arbeitsort einer kreativen Kunst- und Kulturszene gerecht werden. Deshalb setze ich mich für die Entwicklung der kulturellen Infrastruktur und eine transparente bezirkliche und landesweite Kulturförderung ein. Kulturforum, Förderbeirat und die Fachbeiräte der kommunalen Galerien sind für mich unverzichtbare Beteiligungsformen der Künstler und kulturinteressierten Öffentlichkeit.

Die beschlossene Zusammenlegung der Bezirke Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee ab dem Jahr 2001 darf nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gehen. Darum werde ich mich dafür einsetzen, daß ein bedarfsgerechtes Angebot sozialer und kultureller Dienste bürgernah in kommunaler und freier Trägerschaft erhalten und ausgebaut wird. Die Organisation bürgerfreundlicher und transparenter Verwaltungen erfordert eine demokratische Mitwirkung von Betroffenen, Initiativen und einzelner Bürger sowie der Mitarbeiter der Bezirksämter.