Ausgabe Mai 2003

Alltag im Bezirk

Milchhäuschen am Weißen See

Für das Milchhäuschen am Weißen See ist ein Bauantrag »Erweiterung und Umbau des vorhandenen Gaststättengebäudes« gestellt. Durch den geplanten Erweiterungsbau soll die Zugänglichkeit für behinderte Menschen verbessert werden. Im Erdgeschoss sind ein Aufzug, eine Treppenanlage, ein Aufenthaltsraum und die Erweiterung der Gaststättenfläche um ca. 16 Gäste konzipiert. Na dann, bis bald zum nächsten Pfirsich Melba im vergrößerten und behindertengerechten Milchhäuschen.

 
Kein Pils im Ratskeller

Der seit mehr als drei Jahren geschlossene Ratskeller im Rathaus Pankow bleibt weiterhin geschlossen. Das Bezirksamt hatte mit mehr als zwanzig Interessenten verhandelt. Leider sieht sich keiner der Bewerber im Stande, den Ratskeller wirtschaftlich zu führen. Es wird also bis auf weiteres kein Pils im Ratskeller mehr geben. Schade.

 
Brecht-Haus

Die Pläne für den Erhalt des Brecht-Hauses in Weißensee als kommunaler Veranstaltungsort sind gescheitert. Die Stiftung Denkmalschutz wollte die denkmalgeschützte Villa für 500.000 Euro sanieren und dem Bezirk Pankow zu denselben Mietkonditionen für mindestens zehn Jahre zur Verfügung stellen. Doch der Finanzsenator Sarrazin (SPD) verweigerte die Mitzeichnung für den langfristigen Mietvertrag. Damit läuft der Mietvertrag des Bezirks zum Ende Juni aus. Mit Kultur ist im Brecht-Haus damit definitiv Schluss.

 
Kulturentwicklungsplan

Heftige Diskussionen wird der Entwurf des Kultur- und Bildungsentwicklungsplanes im Bezirk auslösen. Das Papier, das erst noch im Bezirksamt beschlossen und in den Gremien der Bezirksverordnetenversammlung diskutiert werden soll, sucht nach Wegen einer künftigen Entwicklung und versucht Mindeststandards für den Bereich Kultur und Bildung zu definieren. extraDrei wird sich in der nächsten Ausgabe mit dem Thema beschäftigen.

 
Anton ohne Bänke

Im Oktober 2001 forderte die Bezirksverordnetenversammlung das damalige Bezirksamt auf, die Aufenthaltsqualität des Weißenseer Antonplatzes durch Bepflanzung und zusätzliche Bänke zu verbessern. Das Tiefbauamt hatte jedoch Bedenken gegen das Aufbohren des neu verlegten, kostenintensiven Platzbelages. Man wolle die Entwicklung der Bäume abwarten. Weitere gestalterische Maßnahmen sind auf dem »Anton« derzeit nicht geplant. Wir wünschen dem Bezirksamt viel Spaß beim Zusehen wie die Bäume wachsen.

 

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